Pflegende Angehörige


Wir wollen ein besseres Verständnis von digitalen Technologien für die häusliche Pflege entwickeln – nicht nur aus theoretischer Sicht, sondern gemeinsam mit den Menschen, die tagtäglich zu Hause pflegen.
Pflege zu Hause
Gemeinsam Pflege zu Hause stärken
Digitale Technologien wie Telepflege, Wearables oder Consumer-Produkte gewinnen auch im häuslichen Umfeld zunehmend an Bedeutung. Das PPZ Nürnberg untersucht, wie solche Innovationen pflegende Angehörige und ambulante Dienste im Alltag entlasten können.
Ziel ist es, digitale Technologien praxisnah in bestehende Versorgungsstrukturen zu integrieren – abgestimmt auf die tatsächlichen Bedürfnisse in der häuslichen Pflege.
Ein Großteil der Pflegebedürftigen wird Zuhause von den Angehörigen gepflegt. Deshalb richtet sich unser Forschungsinteresse gezielt auf die Bedürfnisse und Bedarfe pflegender Angehöriger. Auf Basis dessen wollen wir insbesondere herausfinden:
– Welche digitalen Hilfsmittel werden als hilfreich erlebt – und welche nicht?
– Wo entstehen Hürden bei der Nutzung?
– Welche Bedürfnisse und Fragen haben Menschen, die Zuhause pflegen?
Pflegedienste und pflegende Angehörige arbeiten oft eng zusammen – und stehen dabei vor unterschiedlichen Herausforderungen. In der ambulanten Versorgung ist eine gute digitale Vernetzung entscheidend, um Informationen zu teilen, Abläufe zu koordinieren und die Pflegequalität zu sichern.
Ziel ist es, Chancen und Hürden der Digitalisierung sichtbar zu machen und konkrete Handlungsfelder für die Praxis abzuleiten.
Das PPZ Nürnberg entwickelt neue Austauschformate, die den Dialog zwischen Forschung, Pflegepraxis und Technikentwicklung fördern. In Workshops, Co-Creation-Formaten, digitalen Lernangeboten möchten wir gemeinsam herausfinden:
– Welche Checklisten, Anleitungen oder Tipps helfen wirklich im Alltag?
– Wo fehlt es an digitalen oder analogen Vernetzungsmöglichkeiten?
– Welche Formate unterstützen dabei, Technologien besser zu verstehen und einzusetzen?

